Revolut hat den europäischen Finanzmarkt in den letzten Jahren gründlich durcheinandergewirbelt. Die Standard-Karte — eine kostenlose Visa oder Mastercard — ist der Einstieg in das Revolut-Ökosystem und bietet Funktionen, die klassische österreichische Banken erst langsam nachbauen.
In Österreich nutzen bereits Hunderttausende die Revolut-App für Überweisungen, Währungstausch und Kartenzahlungen. Aber ist die kostenlose Variante wirklich gut genug für den Alltag?
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Im Folgenden finden Sie nützliche Leitfäden zu diesem Thema. Lesen Sie weiter!
Die Revolut Standard Card ist eine Prepaid-Debitkarte, die an das Revolut-Konto gekoppelt ist. Du lädst Guthaben auf und bezahlst damit — es gibt keinen klassischen Kreditrahmen. In Österreich ist die Karte als Visa oder Mastercard erhältlich.
Das Konto eröffnest du in der Revolut-App in wenigen Minuten. Die virtuelle Karte steht sofort zur Verfügung, die physische Karte wird per Post zugestellt.
Kosten der Revolut Standard
Das Konto und die Standardkarte sind dauerhaft kostenlos. Es fallen keine monatlichen Gebühren an und keine Jahresgebühr für die Karte.
Die Kostenfreiheit hat allerdings Grenzen: Bargeldabhebungen sind bis 200 Euro pro Monat kostenlos, danach fällt eine Gebühr von 2% an. Der Währungstausch ist unter der Woche zu Interbanken-Kursen kostenlos, am Wochenende wird ein Aufschlag von 0,5-1% berechnet.
- Kontoführung: 0 €
- Karte: 0 € (Versand ca. 6 €)
- Bargeld: bis 200 €/Monat kostenlos
- Währungstausch: kostenlos Mo-Fr (Wochenende Aufschlag)
- Keine Fremdwährungsgebühr beim Bezahlen
Internationale Zahlungen: Der Hauptvorteil
Hier spielt Revolut seine Stärke aus. Zahlungen in Fremdwährungen erfolgen zum Interbanken-Kurs ohne Aufschlag — das spart bei Reisen und Online-Einkäufen in anderen Währungen erheblich gegenüber traditionellen Banken.
Du kannst in der App zwischen über 30 Währungen wechseln und separate Währungskonten führen. Für Personen, die regelmäßig in verschiedenen Währungen operieren, ist das ein enormer Vorteil.
Sicherheitsfunktionen
Revolut bietet fortschrittliche Sicherheitsfunktionen direkt in der App: Karte mit einem Tap sperren und entsperren, Ausgabenlimits setzen, einzelne Funktionen wie Online-Zahlungen oder Bargeldabhebungen deaktivieren.
Einmalpasswörter für Online-Zahlungen, virtuelle Wegwerfkarten für sichere Online-Käufe und Echtzeitbenachrichtigungen bei jeder Transaktion runden das Sicherheitspaket ab.
Einschränkungen in Österreich
Revolut hat keine österreichische Banklizenz im klassischen Sinne — die Einlagensicherung läuft über Litauen (EU-weit bis 100.000 €). Das Konto hat keine österreichische IBAN, was bei manchen Lastschriften oder Gehaltseingängen problematisch sein kann.
Auch gibt es keinen Filialsupport — alles läuft über die App und den Chat. Für technisch affine Nutzer kein Problem, für andere kann das frustrierend sein.
Fazit
Die Revolut Standard Card ist ideal als Ergänzung zum klassischen Bankkonto: perfekt für Reisen, internationale Zahlungen und Online-Einkäufe in Fremdwährungen. Als alleiniges Gehaltskonto hat sie in Österreich noch Einschränkungen.
Für den Preis von null Euro bekommt man eine beeindruckende Palette an Funktionen, die kein traditionelles österreichisches Bankkonto bietet. Als Zweitkarte für Reisende ist sie praktisch Pflicht.
